Saisonfinale Teil 2 - Ganz schön was los...

Zum Saisonabschluss ging es dieses Jahr für Sven und mich noch mal 4 Tage aufs „groote water“ auf Zander und Barsch. Um 3 Uhr in der Nacht ging es los in Richtung Zielgebiet und schon mit den ersten Lichtstrahlen des Tages waren wir auf dem Wasser. Die ersten waren wir jedoch nicht, denn an der Slippe und auf dem Wasser war ein buntes Treiben angesagt, Boote, Bellyboote und Kajaks an allen erdenklichen Angelstellen und das mitten in der Woche!

Es stellte sich schnell heraus, dass es kein leichtes Angeln geben sollte, denn keiner der bekannten Fangplätze erwies sich als besonders ergiebig. Die meisten Stellen ergaben lediglich ein oder zwei Bisse, sodass wir es bis zum späten Nachmittag gerade einmal schafften, uns 10 recht kleine Fische zusammen zu angeln. Immerhin waren alle 3 Spezies Hecht, Barsch und Zander vertreten.

 

Der zweite Tag versprach traumhaftes Wetter mit fast völliger Windstille und hielt sein Versprechen auch. So genossen wir einen fantastischen Tag mit durchaus guten Fängen. Das eine oder andere Nickerchen wurde auch eingelegt…

 

 

Wir fanden mehrere produktive und nicht völlig überlaufene Stellen, die uns in Summe 16 Fische brachten. Dieses Mal waren auch anständige Exemplare bis über 70 cm dabei. Wir waren sehr zufrieden!

 

 

 

 

Abends wurde fast schon traditionell der Grill gezündet und bei leckerem Fleisch und kühlem Bier fand der Tag ein ebenso tolles Ende.

 

Tag 3 verwöhnte uns ebenso wie Tag 2 mit fantastischem Wetter und noch besseren Fängen.

Insgesamt sahen 22 teils tolle Fische das Boot von innen. Leider waren die Fänge alles andere als fair verteilt. Mit einem Endergebnis von 16:6 zu meinen Gunsten war Sven natürlich alles andere als glücklich. Er suchte den Fehler in Technik und Material, aber wir konnten keinen wirklichen Unterschied festmachen, wahrscheinlich war es einfach nur Pech…

 

Die Tatsache, dass Sven dann abends auch noch mit seinem Bett einkrachte und dieses notdürftig reparieren musste hellte die Stimmung nicht wirklich auf!yell

Umso motivierter waren wir am 4. Und letzten Tag. Leider war auffrischender Wind bis zu 5 bft angesagt, der uns das Angeln schwer machen sollte. Wir versuchten es trotzdem und gingen bei schon anständiger Brise aufs Wasser. Innerhalb recht kurzer Zeit brachten wir es auf 12 Fische (dieses Mal auch wieder fair verteiltwink) . Alle Zander waren Kategorie „Kindergarten, aber immerhin war noch ein 82er Hecht dabei, der am leichten Gerät ordentlich Spaß machte.

Am späten Vormittag mussten wir uns allerdings geschlagen geben, denn der Wind wurde so stark, dass wir uns in dem kleinen Boot nicht mehr sicher fühlten.

Somit traten wir den Heimweg an und können wieder auf 4 gelungene Angeltage zurückblicken.

Der einzige Wehmutstropfen ist und bleibt allerdings der jährlich zunehmende Angeldruck und Bootsverkehr auf dem Wasser. Dies ist wohl der Preis dafür, dass die Gewässer im Internet und den sozialen Medien quasi schon fast täglich als „Wundergewässer“ angepriesen werden und zunehmend vermarktet werden. Wir kennen die Gewässer noch aus Zeiten mit geringerem Angeldruck und verfolgen die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge, denn neben dem Lerneffekt bei den Fischen gibt es leider auch immer wieder Sportsfreunde, die sich nicht an vorgegebene Regelungen wie Schutzzonen, Angelverbote etc. halten.

Hier ein Apell an all diese „Kollegen“: Benehmt Euch bei unseren Gastgebern in den Niederlanden so, wie man es von Euch erwartet und ihr dürft gerne wiederkommen. Wenn ihr das nicht tut versaut ihr Euch und allen anderen Anglern langfristig die Ausübung unseres schönen Hobbies an diesen tollen Gewässern!

So jetzt genug geschimpft, ab in die Schonzeit und ihr, liebe Fische, schön Liebe und Babys machen cool

Guido und Sven

 

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