Holland Open 2015

Auch in diesem Jahr ging es natürlich nach dem Ende der Schonzeit in Holland wieder auf Tour. Allerdings verlängerten wir unsere gewöhnliche Tourdauer um 2 auf insgesamt 6 Tage. Der anstehende Feiertag lag einfach zu günstig!

Wie üblich zu dieser Jahreszeit starteten wir bereits am frühen Samstagmorgen, vielmehr schon in der Nacht, in Richtung Holland. Schlaf war also mal wieder eher zweitrangig… Am Wasser kamen wir dann auch pünktlich zur Dämmerung um ca. 04:30 Uhr an. Erster an der Slippe, und in Windeseile hatte Guido das Boot startklar gemacht während ich das Auto auf den Parkplatz brachte. Alles eingespielt…

Der Trend des eher schlechten Wetters bei den Angeltouren setzte sich tendenziell fort. Für Ende Mai war es kalt und ungemütlich. Im Laufe des Tages wurden wir dazu von einigen kräftigen Regenschauern und einer steifen Brise begleitet.

Die Erwartungen an die Fischerei waren wie immer zu Saisonbeginn recht hoch. Vor dem Hintergrund der wirklich sehr unterdurchschnittlichen Frühjahrsergebnisse waren sie vielleicht nicht ganz so hoch wie in den Vorjahren.

Wir wurden jedoch nicht enttäuscht! Über den Tag verteilt konnten wir insgesamt 28 Fische fangen. Überwiegend Zander, deren Größe im Durchschnitt etwas geringer als sonst ausfiel. Dazu gab‘ es z.T. recht schöne Barsche und als tolle Zugabe einen fetten Hecht, der an der Vertikalrute ein schönes Tänzchen ablieferte…

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Nicht unerwähnt bleiben sollte meine kapitale Brasse, die ich sehr zur Belustigung von Guido ebenfalls fangen konnte. Ich habe damit den Wettbewerb der Artenvielfalt klar gewonnen, aber meinem Kumpel Guido fehlt es hier ganz klar an Anerkennungsvermögen!

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Da wir auch in den nächsten Tagen jeweils um 03:00 Uhr aufstehen wollten um so früh wie möglich auf dem Wasser zu sein, endete der erste Angeltag am Nachmittag mit zufriedenen Gesichtern unsererseits. Die Fänge der anderen Angler waren teils deutlich schlechter, ein gemischtes Gesamtbild also.

Am Abend gab‘ es dann nach dem Bezug unserer Unterkunft das obligatorische „Erster-Abend-Menü“ bestehend aus Loempia special und patat !

Tag 2

Der Wecker klingelte um 03:00 Uhr. Obwohl wir am Vorabend bereits um 20:00 Uhr im Bett waren und jeder von uns wahrscheinlich nur Sekunden benötigte um einzuschlafen, hing uns die fast schlaflose Nacht zuvor wohl noch in den Knochen. Aber: Wer Fische fangen will, der muss auch manchmal leiden! Der Tag verlief wie eine Kopie des Vortages. Das Wetter hatte neben einer der Jahreszeit unwürdigen Temperatur diesmal weniger Regen, dafür aber mehr Wind im Angebot.

Wiederum landeten 28 Fische kurz im Boot, mit einem schönen Hecht als Sahnehäubchen.

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Zufrieden traten wir am frühen Nachmittag die Rückreise zur Unterkunft an. Warum? Jaja, der Wecker stand wieder auf 03:00 Uhr und wir mussten den Nachmittag wenigstens ein bisschen zur Regeneration nutzen. Also – Mittagsschlaf! Am Abend ging es dann zum Chinesen, und trotz des Ausruhens am Nachmittag wurde es wieder kein langer Abend…

Tag 3

Der Wecker klingelte (ja, um 03:00 Uhr). Das Aufstehen fiel etwas leichter, aber alles andere als leicht. Draussen stürmte es, Vorhersage 6-7 bft mit Schauern. Das hatten wir bereits am Vorabend eingeplant und so ging es an diesem Tag in ein etwas windgeschütztes, jedoch für uns recht unbekanntes Gebiet. Hier sollte es dann u.a. auch gezielt auf Hecht gehen. Gleich zu Beginn konnten wir einen kleinen Zander fangen, was der Zuversicht zuträglich war. Im weiteren Verlauf frischte der Wind immer mehr auf und peitschte uns den Regen gegen den Rücken. Ähm… ist jetzt November oder haben wir wirklich Juni? Unsere Drift an einem langgestreckten Seerosenfeld brachte drei Hechtattacken, leider blieb keiner hängen. Später konnten wir dann noch einen kleinen Hecht fangen, das war es dann aber auch. Gegen hohe Wellen und den peitschenden Regen im Gesicht ging es am Nachmittag auf die Heimreise. Schlimmer geht’s (n)immer…

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Tag 4

 

Der Regen war weg, der Wind brachte es aber immer noch auf 4-5 bft. Wann klingelt der Wecker? Richtig: um 03:00 Uhr!

Auch an diesem Tag, den wir wieder auf bekanntem Terrain verbrachten, fingen wir wieder gut. Mit 20 Fischen aller drei Zielfischarten Zander,Hecht und Barsch waren wir sehr zufrieden.

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Tag 5

Der Wecker … jaja…03:00 Uhr

So langsam zeigte sich das Wetter freundlicher, allerdings hatten wir immer noch mit einer kräftigen Brise zu kämpfen. Besonderheiten gab‘ es an diesem Tag nicht. Wieder fanden sowohl Zander,Hecht und Barsch den Weg zu uns. 19 Fische konnten wir fangen.

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Tag 6

Der Wecker? Haha, der musste nicht klingeln. 10 Minuten vor drei waren sowohl Guido als auch ich bereits wach. Wie schnell sich der Körper doch an so etwas gewöhnt! Uns stand endlich ein sonnenerfüllter Tag bevor, mit wenig Wind. Herrlich! Auch die Fische spielten wieder mit und am Ende dieses wie immer etwas früher als üblich beendeten Angeltages stand der Zähler auf 18.

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Wir hatten einen tollen Saisonstart mit viel Spaß, leider nicht so tollem Wetter und einem kräftezehrenden Frühaufsteherprogramm. Kapitale Fische gab‘ es nicht, aber die kann man nicht erzwingen. Sie werden auch in diesem Jahr kommen – ganz sicher!

Die nächsten Tage? Schlafen wir aus…

Kai & Guido

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Kommentare   

#1 Anemonalove 2017-07-08 17:19
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