Dick & Dirty

Zum Ende meines Juniurlaubes ging es mit Tom los, um den Räubern für drei Tage auf die Beisserchen zu fühlen. Angespornt durch die guten Erfolge der letzten Tage machten wir uns zur Unzeit um 01:30 Uhr auf den Weg, damit das bereits berühmte "erste Büchsenlicht" eingefangen werden konnte. Im Radio hörten wir pausenlos die schrecklichen Meldungen über das Hochwasser und die armen Menschen, die ihr Hab und Gut verloren hatten. Und wir gehen (Fluss-)angeln... Erst bei der Ankunft wurde uns bewusst, dass auch unser Zielgewässer auf dem betreffenden Abschnitt eine Menge von sehr trübem, ja eigentlich sehr schmutzigem Wasser abbekommen hatte. Die Erwartungen gingen nun ein ganzes Stück in die Tiefe, denn trüb' ist zwar gut, aber so...? Die erste Drift brachte etwas, was mir auch noch nicht untergekommen war - einen Aal! Entweder war dies einmal mehr eine Überraschung, die der Fluss ja immer mal wieder bereithält, oder es war ein schlechtes Omen.

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Er hatte den Gummifisch attackiert und auch gleich in zwei Hälften zerlegt, bevor er sich heillos in die Schnur wickelte. Da half nur noch eines - Schnur kappen und danach Aalschleim entfernen.

In der Folge tat sich erstmal nichts mehr an den bekannten Hotspots und die Befürchtungen waren nun noch etwas größer... Was tun? Da die Strömung doch sehr hart war, versuchten wir es in recht flachem Wasser ausserhalb des Stroms, und siehe da , dort waren sie! Auf Tiefen zwischen 2 und maximal 3,5m fanden wir aktive Fische, die sich trotz der trüben Brühe noch für unsere Köder interessierten.

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Insgesamt gab es wieder unglaubliche 30 Zander, einen Barsch und den Aal!

Der zweite Tage begann etwas später, weil einen der fehlende Schlaf dann irgendwann ja doch einholt. Völlig ohne Skepsis kamen wir an ein Wasser, welches nun noch schmutziger erschien als am Vortag. Gleich zu Beginn an der zweiten Buhne gab' es einen Hammerschlag in meiner Rute, gefolgt von einem strömungsbedingt nicht so ganz einfachen Drill. Aber dann lag' er im Kescher, ein 85er Dickerchen!

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Der Tag brachte dann insgesamt 18 Fische kurz ins Boot, wiederum sehr gut! Auch eine gute Mittagspause in wilder Natur musste noch sein...

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Der dritte und letzte Tag sollte uns dann hoffentlich auch noch mit dem einen oder anderen besseren Fisch verwöhnen. Neumond! Immer gut für Überraschungen...

Das Wasser war nicht noch trüber, das ging wohl auch kaum. Es gab' insgesamt 21 Fische und es waren wie erhofft einige sehr gute dabei. Auch Tom konnte mit Fischen von 76cm + 85cm nochmal richtig zuschlagen!

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Mal wieder eine tolle Tour und tolle Fische, die wir allesamt schön in der trüben Brühe zurückgelassen haben. Aber ich denke sie fanden es gut so...

Kai

 

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