Doodaas Spezial und der erste Meter

Es gibt Zeiten da bin ich gefühlt mehr mit dem Boot auf dem Wasser als sonst irgendwo, und auch wenn das sicherlich rein sachlich falsch ist, so ist momentan sicherlich wieder so eine Zeit... Für die letzten drei Tage waren Daniel und ich unterwegs zum Hechtfischen. Diesmal stand die Tour aber unter einem besonderen Motto: Nur mit Köderfisch oder wie man in Holland sagt: doodaas vissen! Alle unsere Kunstköder ließen wir in unseren Kellern und widmeten diese Tour einzig und allein den verschiedenen Methoden der Fischerei mit totem Köderfisch.

Der erste Tag brachte uns recht mildes und wechselhaftes Wetter. Wir befischten Häfen, deren Einfahrten und eine Schleuse.

K640 2013 11 11 10-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

K640 2013 11 11 5-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bekamen beide jeweils zwei schöne Bisse auf unsere an diesem Tag stationär an der Pose angebotenen Köderfische. Während ich zwei wohlgenährte Mitsiebziger Hechte landen konnte, blieben die Fische bei Daniel leider nicht hängen.

Am zweiten Tag probierten wir es mit gleich drei verschiedenen Methoden. Zuerst beangelten wir wiederum interessante Bereiche stationär mit Pose. Die ersten Stellen brachten nichts, am dritten Angelplatz konnten wir jedoch beide nach kurzer Zeit einen Biss verzeichnen. Meine Geschichte ist schnell erzählt. Ein Hecht mit wiederum ca. Mitte 70 war recht schnell gelandet und zurückgesetzt. Ich musste mich damit auch beeilen, denn Daniel's Fisch zeigte doch deutlich mehr Gegenwehr und ließ auf etwas größeres schließen. Kurze Zeit später landeten wir den Fisch und es kam zum xten Mal die Frage auf: Na, hat er nun den Meter...? Er hatte! Mit 101cm lag Daniel's erster Meterhecht nun endlich in seinen Armen. Der Freudenschrei war so laut, dass man ihn sicherlich bis nach Hause hat hören können. YES !!!

K640 2013 11 11 14-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach ging hier leider nichts mehr und wir fassten den Entschluss, es einmal etwas aktiver zu versuchen. Erste "Aktiv"- Methode : vertikal mit Fireball !

Bereits die erste Drift brachte mir einen harten Einschlag und einen guten Hecht. Der "Vertikalpapst" hatte wieder zugeschlagen!

K640 2013 11 11 1-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war es dann aber auch und wir fuhren zum Abend noch einen Hafen an. Methode: Posenschleppen. Sehr spannend kann ich sagen ! Nach kurzer Zeit konnte ich einen Biss verzeichnen und , ja ja, einen Hecht Mitte 70 verhaften! Kurz vor der Heimfahrt "über den großen Teich" hatte ich dann noch einen Biss, den ich allerdings nicht verwerten konnte.

Die Überfahrt war im aufgewühlten Wasser dann nochmal "feucht" ... um nicht zu sagen : sch... nass!

Trotz übelstem Novemberwetter mit Nieselregen bei 6 Grad gaben wir auch am letzten Tag nochmal alles. Durch den starken Wind gab' es ordentlich Wellen und wir waren schon pitschnass als wir am Hafen ankamen. In kurzer Abfolge erhielten wir drei Bisse beim Posenschleppen, konnten aber leider keinen Fisch landen. Danach war absolute Funkstille und am frühen Nachmittag ging es Richtung Slippe.

Fazit: Eine sehr interessante und natürlich vor allem teils doch sehr entspannte Art des Hechtfischens. In Zeiten des Kunstköderhypes auch mal einfach etwas Abwechslung. Nicht besonders viele Fische gefangen, aber der erste Meterfisch für Daniel hat das allemal wettgemacht!

Noch ein paar Impressionen? Gerne!

K640 2013 11 11 3-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

K640 2013 11 11 6-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Und am nächsten Wochenende wieder für 3-4 Tage raus, dann wieder vornehmlich auf Zander...

Kai

 

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