Start in das Jahr 2020 - 4x Vollschneider und eine Solotour

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast vorbei, aber es ist nicht so dass wir nicht schon auf Tour gewesen wären! Mit Ausnahme von Daniel hat das gesamte Team schon die ersten Versuche unternommen die "NULL" auf der persönlichen Fangliste verschwinden zu lassen.

Los ging es am 4. Januar mit einer Doodaas Tagestour für Dieter und mich. Diesmal versuchten wir unser Glück vom Ufer. Um es kurz zu machen, das einzige was bei dieser Tour an lebende Tiere erinnerte war ein durch einen Biber gefällter Baum. Fische haben wir an diesem Tag keine gesehen und es gab auch keine Interessenten für unsere Köder. 2 x Vollschneider.

 

Am 11. Januar versuchte es dann unser Guido gemeinsam mit Sven. Ebenfalls eine Doodaas Tagestour, nur diesmal vom Boot. Womit wohl niemand gerechnet hatte war, dass auch die beiden nicht eine einzige Aktion verzeichnen konnten, und das in einem wirklich sehr guten und von uns regelmäßig befischten Gewässer. Aber auch dort springen die Hechte nicht einfach so ins Boot... Nun, also nochmal 2 x Vollschneider! Bilder gibt es keine, ich denke Guido wollte das einfach so verheimlichen surprised.

Heute, am 25. Januar, fuhr ich alleine für einen Tag zum "großen Wasser", um vornehmlich den Zandern auf den Zahn zu fühlen. Aus dem Team hatte niemand Zeit, aber das angekündigte Wetter war einfach zu verlockend um die Gelegenheit nicht zu packen. Pünktlich kurz vor Sonnenaufgang kam ich an der Slippe an.

Immer etwas mühselig ist es ohne Bootspartner mit der Abdeckplane, aber der Rest ist einem schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich das Boot binnen weniger Minuten geslippt hatte. Der Wind war zwar wie angekündigt nur sehr schwach, aber es war kalt, sehr kalt. Den ganzen Tag sollte sich die Sonne nicht sehen lassen und ich denke die Vorhersage mit 5 Grad Höchsttemperatur war glatt gelogen...

Egal, schon bald nach der Ankunft am ersten Spot lag der erste Zander auf der Matte!

Kein Riese, aber der Anfang war gemacht. Der Vormittag gestaltete sich für die Jahreszeit doch recht unterhaltsam. Bis zum Mittag hatte ich 4 Fische gefangen und weitere drei im Drill verloren. Alles war knapp gehakt, typisch für das kalte Wasser.

Zur Mittagszeit gab es dann erstmal einen nicht mehr ganz heißen, aber noch annehmbar temperierten Linseneintopf.

Kaum hatte ich begonnen zu essen, war auch schon eine "Hausmöwe" zur Stelle. Keine Ahnung wie die das immer so schnell sehen, aber ich habe sie mit ein paar Stückchen Brot belohnt.

Somit war meine Begleitung für die nächsten Stunden gesichert. Ich hätte sie wahrscheinlich auch bitten können im Boot Platz zu nehmen laughing.

Am frühen Nachmittag erlebte ich dann ein ordentliches Beißfenster. In dieser Zeit nahmen die Fische die Köder voller Zuversicht und die Bisse waren "sommerlich". Man merkte dass die Fische nun fressen wollten. So gab es neben Zandern auch noch einen Hecht sowie einen Barsch als Zugabe.

Zum späten Nachmittag wurde es dann wieder ruhiger und die Bisse zaghafter, aber nie langweilig. Es wurde konzentriert weitergefischt.

Am Ende des Tages, den ich zeitlich voll ausnutzte, hatte ich immerhin 8 Fische im Boot und neben einigen Fehlbissen auch noch weitere 6 Fische im Drill verloren. Nicht schlecht für Januar!

So, meine Herren Teamgenossen, meine Null ist weg, und bei Euch so ?

Kai

 

 

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.