05. Februar 2017
Nachdem der Januar angeltechnisch spurlos an uns vorüberging war es heute an der Zeit für die erste Tour. Daniel und ich hatten uns für einen Tagesausflug verabredet. Obwohl das Wetter auch für eine Tour mit Boot ganz gut gewesen wäre, hatten wir uns doch für eine "Uferpartie" entschieden. Im "Erkundungsmodus" wollten wir einem uns bisher unbekannten Gebiet und dessen Hechten auf den Zahn fühlen. Pünktlich mit dem ersten Licht, welches allerdings kaum den Nebel durchdringen konnte, kamen wir am Wasser an. Alles sah vielversprechend aus: Zwei Brücken, leichte Strömung und ein Haubentaucher! Leider brachte dieser Platz keine Aktion. Also weiter ! Garnicht weit entfernt wieder eine schöne Brücke, dahinter ein Pumpwerk und damit zeitweise ordentlich Strömung. Die Ruten waren schnell wieder platziert. Zeit für den ersten Tee, den Daniel uns auf seinem Kocher zubereitete. Meine anschließende Müdigkeit ließ mich dann ganz gemütlich eine Etage tiefer in den Stuhl rutschen. Das Summen meines Baitrunners, welches zuerst Daniel hörte, riss mich kurze Zeit später aus dem Halbschlaf. Anschlag - sitzt! Fühlte sich schwer an! Zunächst dachte ich, dass ich nicht nur den Fisch, sondern auch irgendwelches abgestorbenes Grünzeug am Haken hatte. Falsch! Der Fisch war so schwer. Vor uns im Kescher lag schon der erste Meterfisch des neuen Jahres, und wie sich das im Februar für eine Hechtdame gehört, mit einer ordentlichen Wampe!

1,07m brachte die Lady auf das Maßband, und der Tag konnte schon nicht mehr schlecht werden !
In den nächsten Stunden wechselten wir noch mehrmals den Angelplatz. Leider gab es keine weiteren Fischkontakte. Ein wunderschönes und wasserreiches Gebiet haben wir da (ansatzweise) erkundet. Also wenn mal wieder zuviel Wind ist oder andere Gründe für eine Ufertour sprechen...




Kai & Daniel